PASSION

Auf den Spuren von 007

Auf den Spuren von 007

Legendäre Pässe, atemberaubende Landschaften und jede Menge Kurven

Auf den Spuren von Legenden und legendären Pässen sollte uns diese Tour durch einige der schönsten Landschaften der Alpen führen. Die Route war bis ins kleinste Detail vorbereitet – und die Vorfreude entsprechend groß. Doch manchmal kommt es anders als geplant: Ungünstige Wetterbedingungen in der Schweiz machten den ursprünglichen Start der Tour leider unmöglich. Kurzerhand musste eine Alternative her. In buchstäblich letzter Sekunde wurde eine neue Route ausgearbeitet, die uns zunächst in die Südostschweiz führte und anschließend weiter in Richtung Comer See. Was folgte, war eine Tour, die zwar anders verlief als ursprünglich geplant, dafür aber mit jeder Menge Kurven, beeindruckenden Landschaften und besonderen Erlebnissen aufwartete.

Tag 1 – Reschen-, Ofen-, Albula-, Julier- und Malojapass

Der erste Tourentag bescherte uns gleich vier der schönsten Schweizer Alpenpässe. Über den Reschenpass ging es zunächst in Richtung Schweiz und weiter über den Ofenpass. Danach warteten mit Albula-, Julier- und Malojapass weitere echte Klassiker auf uns. Nach der anfänglichen Eingewöhnung an die landesüblichen Geschwindigkeitsbegrenzungen kamen wir immer besser in den Rhythmus. Auch wenn wir etwas gemäßigter unterwegs waren, tat das dem Fahrspaß keinen Abbruch. Im Gegenteil: So blieb ausreichend Zeit, die beeindruckenden Passstraßen und die grandiose Landschaft der Schweizer Alpen auf uns wirken zu lassen. Gut ausgebaute Straßen, bester Asphalt, unzählige Kurven und atemberaubende Ausblicke machten die Fahrt zu einem echten Erlebnis.

Hinter nahezu jeder Kurve wartete ein neues Panorama, das uns immer wieder zum Staunen brachte. Nach dem letzten Schweizer Pass hieß es schließlich: Richtung Süden! Über Chiavenna und entlang des Lago di Mezzola führte uns die Route nach Mantello. Dort bezogen wir im ausgesprochen schönen Agriturismo La Fiorida unsere Unterkünfte für die erste Nacht.

Ein ereignisreicher erster Tag ging damit bei italienischem Flair gemütlich zu Ende.

Tag 2 – Kurven ohne Ende bis zum Lago di Ledro

Nach einem liebevoll arrangierten und ausgesprochen umfangreichen Frühstück hieß es wieder: Helm auf und ab auf die Straße!

Die Kurvenjagd begann über Morbegno und den landschaftlich sehr schönen Passo San Marco.

Danach ging es weiter über zahlreiche kurvenreiche und teilweise wunderbar verschlungene Provinzstraßen. Die Route führte uns vorbei am Lago d’Iseo und weiter zum Lago d’Idro. Schließlich erreichten wir den im Vergleich eher kleinen, dafür umso idyllischeren Lago di Ledro. Hier bezogen wir im Hotel Lido Ledro unsere Unterkünfte. Die angenehmen Temperaturen machten eine Abkühlung im See geradezu zur Pflicht. Gut erfrischt ging es anschließend zu Fuß ins nahe gelegene Pieve di Ledro, wo wir den Abend bei einem gemütlichen Essen in einer Pizzeria ausklingen ließen. Doch damit war der Tag noch nicht vorbei. Auf dem Rückweg erwartete uns noch eine ganz besondere Überraschung: Ein Freiluftkonzert mit Livemusik der bekanntesten Titel der legendären Eagles.

Ein perfekter musikalischer Abschluss eines ohnehin schon erlebnisreichen Tages.

Tag 3 – Die Heimat ruft … aber da war noch was!

Nach dem Frühstück hieß es am dritten Tag langsam, aber sicher Kurs Heimat zu nehmen. Ganz ohne weitere Kurven und Highlights wollten wir uns allerdings noch nicht verabschieden. Zunächst ging es in Richtung Gardasee. Als dieser bereits in Sichtweite war, änderten wir die Richtung und fuhren über die wunderschöne, an diesem Tag allerdings leider stark befahrene Viale Dolomiti di Brenta in Richtung Ultental.

Vom Ultental führte uns die Strecke über Meran, wo wir eine wohlverdiente Mittagspause einlegten. Danach ging es weiter über St. Leonhard in Passeier in Richtung Jaufenpass. Noch einmal konnten wir alpine Kurven und beeindruckende Berglandschaften genießen, bevor wir schließlich Sterzing erreichten. Von dort führte die letzte Etappe über den Brenner zurück in Richtung Heimat.

Ein ungeplanter Plan B, der sich gelohnt hat

Auch wenn die ursprünglich geplante Tour aufgrund des Wetters in der Schweiz nicht wie vorgesehen stattfinden konnte, hat sich der spontan ausgearbeitete Plan B mehr als bewährt. Drei Tage, unzählige Kurven, legendäre Alpenpässe, traumhafte Seen, italienische Gastfreundschaft und beeindruckende Landschaften machten die Tour zu einem besonderen Erlebnis.

Manchmal sind es eben gerade die ungeplanten Routen, die am Ende die besten Geschichten schreiben.

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