PASSION

GoKart fahren am Zenzenhof

Go-Kart-Rennen am Zenzenhof

Asphalt auf vier Rädern

Die Idee für ein gemeinsames Go-Kart-Rennen kursierte schon seit längerer Zeit in unserer Runde. Doch wie so oft braucht es jemanden, der die Sache tatsächlich in die Hand nimmt. Nach der Kontaktaufnahme mit dem Team des Zenzenhofs wurde unsere Organisatorin – wie gewohnt – freundlich und umfassend mit allen notwendigen Informationen versorgt. Damit war schnell klar: Die Sache kann starten!

Sonntag, 19:00 Uhr, Zenzenhof

Die Sonne hat den Asphalt ordentlich aufgeheizt. Der Gummi klebt auf dem Asphalt, das T-Shirt klebt am Rücken und die Vorfreude steigt.

Einführungsrunde

Nach einer kurzen Einweisung und dem obligatorischen Helm-Check ging es in die Karts. Sitzposition einstellen, noch einmal alles kontrollieren und dann hieß es: Motoren starten durch das Kart-Team.

Zunächst ging es auf die Einführungs- und Kennenlernrunde. Noch herrschte erstaunliche Ruhe, jeder tastete sich vorsichtig an das Kart und an die Strecke heran und versuchte, die ersten Kurven, Bremspunkte und Ideallinien zu verinnerlichen.

Qualifying

Dann wurde es ernst. Wir nahmen Aufstellung zum Qualifying. Die Spannung war förmlich zu spüren und die ersten nervösen Gasfüße machten sich akustisch bemerkbar.

Die Flagge senkte sich – und los ging’s!

Schon in der ersten Kurve wurde klar, dass hier niemand vorhatte, einfach nur ein paar gemütliche Runden zu drehen. Durch zwei Schikanen ging es weiter in die nächsten Kurven und auf die lange Aufwärtsgerade. Hier wurden bereits die ersten Positionskämpfe ausgefochten. Nach der Kehre folgte eine Kombination aus links, rechts, links und wir bogen schließlich wieder auf die Start-Ziel-Geraden ein. Die erste Orientierung war damit abgeschlossen – und der Ehrgeiz geweckt.

Rennen 1 – jetzt wird es ernst

Nach dem Start wurden die ersten Kurven bereits deutlich routinierter genommen als noch beim Kennenlernen der Strecke. Die anfängliche Vorsicht war größtenteils verschwunden und die ersten echten Rangkämpfe begannen. Überholmanöver wurden vorbereitet, Lücken gesucht und jede noch so kleine Gelegenheit genutzt, um einen Platz gutzumachen. Das Tempo war spürbar höher als im Qualifying und auch die Fahrweise wurde zunehmend engagierter. Allen war spätestens jetzt klar: Wir sind hier nicht nur zum Kartfahren – wir wollen wissen, wer am Ende vorne liegt!

Rennen 2 – Jetzt gibt’s kein Halten mehr

Nach einer kurzen Verschnaufpause senkte sich die Flagge erneut. Die letzte Zurückhaltung war endgültig verschwunden und die Hölle brach los! Selbst die zunächst vorsichtigsten Fahrer wurden von Runde zu Runde schneller. Die Zweikämpfe wurden intensiver, Überholmanöver mutiger und der Abstand zwischen den Konkurrenten entsprechend kleiner. Da und dort gab es auch schon einmal einen kleinen Schubser oder einen Rempler. Schließlich ging es um etwas ganz Entscheidendes: Am Ende sollte ein Sieger gekürt werden!

Besonders erfreulich war der Ehrgeiz unserer weiblichen Teilnehmerinnen, die sich keineswegs zurückhielten. Mit teilweise spektakulären Überholmanövern mischten sie kräftig im Kampf um die Positionen mit. Auch der eine oder andere Dreher gehörte mittlerweile zum Geschehen – und am Pistenrand stieg gelegentlich sogar eine Staubwolke auf.

 

Resümee

Was als lockere Idee in unserer Runde begonnen hatte, entwickelte sich zu einem richtig spannenden und unterhaltsamen Rennabend. Der Zenzenhof bot dafür die perfekte Bühne: eine abwechslungsreiche Strecke, schnelle Karts und genau die richtige Mischung aus sportlichem Ehrgeiz und gemeinsamem Spaß. Besonders schön war zu sehen, wie sich die anfängliche Zurückhaltung innerhalb weniger Runden in Rennsport-Ehrgeiz verwandelte. Aus vorsichtigem Kennenlernen wurden beherzte Zweikämpfe, aus einzelnen Überholversuchen wurden spektakuläre Manöver – und aus einem gemütlichen Sonntagabend wurde ein kleines Motorsport-Event.

Ein gelungenes Go-Kart-Debüt für unsere Runde – mit viel Lachen, ordentlich Adrenalin und der Erkenntnis, dass man sich auf vier kleinen Rädern erstaunlich schnell gegenseitig das Leben schwer machen kann.

Ein großes Dankeschön an Irina für die Organisation und natürlich an das Team des Zenzenhofs für die professionelle und freundliche Betreuung.

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