PASSION

Weihnacht in Strassburg

Die Weihnachts-Hauptstadt – Der Name ist Programm

Unsere Anreise fand jahreszeitbedingt nicht mehr mit dem Motorrad statt, aber das tat der Unterhaltung keinen Abbruch. Wir haben uns gleich am ersten Tag von unserem Hotel aus, das sich in unmittelbarer Nähe des Europaparlaments befand, mittels Strassenbahn direkt in das Zentrum des Weihnachtsgeschehens gestürzt.

Wir schlenderten ausgehend vom zentralen Place Kleber, wo wir durch den ersten ungalublichen Weihnachtsmarkt entdeckten, durch die überladen dekorierten aber gerade deshalb schon wieder schönen Gassen mit den geschichtsträchtigen Fachwerkhäusern.

Überall kleine Weinstuben die zum Verweilen und zum Entspannen einladen und den Besucher mit kulinarischen Genüssen der Elsässer Art und dem einen oder anderen wunderbaren Tropfen aufwarten können.

Am zweiten Tag ging es nach dem Frühstück zu Fuß direkt zum Europaparlament.

Ein beeindruckender Bau, der kostenlosen Eintritt für Besucher bietet und wenn man Glück hat, kann man von der Galerie die eine oder andere Debatte mit verfolgen.

In unserem Fall war gerade eine Euroscola Veranstaltung am Laufen, bei der Schüler aus der gesamten Europäischen Union anwesend waren und Fragen stellen konnten. Diese wurden von einer Abgeordneten des Europaparlaments beantwortet.

Wir haben eine Zeit lang diese spannende und zukunftsorientierte Diskussion von jungen Menschen verfolgen können. Spannend, weil hier die Fragen und die Sorgen der nächsten Generation diskutiert wurden. Und es ging nicht nur um die eigene Zukunft, sondern um aktuelle wirtschaftliche und gesellschaftspolitische Fragen.

Der Nachmittag brachte uns wieder zurück in die Innenstadt, wo wir zunächst den Straßburger Münster und dessen Turm besichtigt haben.

Diesem ereignisreichen Tag beschlossen wir dann mit dem typischen elsässer Flammkuchen und gutem Glühwein mit ungewohnter Anisnote.

Am Samstag haben wir uns nochmal auf den Weg gemacht um diverse Sehenswürdigkeiten der Stadt auch bei Tageslicht kennenlernen zu können. Nach Petite France, Ponts Couverts de Strasbourg folgte ein ausführlicher Spaziergang durch die engen Gassen, die einen deutlichen Anstieg der Besucherzahlen gegenüber Donnerstag und Freitag kaum leugnen konnten.

Mit diesen letzten Eindrücken, einem ausgezeichnetem Flammkuchen und einem edlen Tropfen beschlossen wir den letzten Tag.

Am Sonntag vormittag traten wir dann die Heimreise (voll von Eindrücken und Bildern, sowohl im Kopf als auch auf unseren Mobiltelefonen) an.

 

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